Präventivmassnahmen

PRÄVENTIV MASSNAHMEN

Grundimmunisierung

Eine korrekt durchgeführte Grundimmunisierung ist Voraussetzung für einen gesunde Immunantwort Ihres Tieres.

Das ICCCam empfiehlt für Ihr Katzenwelpen bzw. Ihren Hundwelpen eine erstmailge Impfung im Alter von 12 Wochen. In dieser Zeit sinken die Antikörper,die der Welpe über die Muttermilch bekommen hat. Dieser 1. Impfung folgen 2-3 weitere Impfungen im Abstand von jeweils 3-4 Wochen.

Im Alter von 15 Monaten wird ein weiteres Mal geimpft, womit die Grundimmunisierung abgeschlossen ist.

Tollwut

Die Schweiz ist ein Land welches frei von urbaner Tollwut ist. Aus diesem Grund ist eine Impfung bei Tieren, die nicht die Grenze überqueren, nicht zwingend notwendig.

Empfehlenswert ist jedoch eine Tollwutimpfung bei Haustieren, die nahe der Grenze wohnen, da Wildtiere diese überquere, und unsere Tiere infizieren können.

Für den Grenzübertritt ist weiterhin eine gültige Tollwutimpfung zusammen mit einem Pass und einer eindeutigen Identifikation des Tieres (meistens anhand eines Mikrochips) notwendig.

Die Tollwutimpfung muss mindestens 21 Tage vor dem Grenzübertritt erfolgen,um einen genügenden Impfschutz zu gewährleisten. Gleichzeitig muss der Abstand zu anderen Impfungen mindestens 14 Tage betragen.

Einreisebestimmungenin andere Länder oder von anderen Ländern in die Schweiz entnehmen Sie bitte der Seite des Bundesamtes für Veterinärwesen. Da diese Seite laufend

Management Entwurmung

Das ESCCAP (European Scientific Counsel Companion Animal Parasites) hat einen Fragebogen entworfen, anhand dessen Sie das richtige Behandlungsintervall festlegen können.

Dieser Intervall hängt von einigen Faktoren ab, wie z.B. Fressverhalten Ihres Tieres, Alter, freier Auslauf etc.

Generell werden folgende Entwurmungsintervalle empfohlen.

  • Welpen
    Im Alter von 2 Wochen (Hund) bzw. 3 Wochen (Katze), danach in 2-wöchigem Abstand bis 2 Wochen nach dem Absetzen.
  • Jungtiere
    1x monatlich bis zu einem Alter von 6 Monaten (Katze) bzw. 1 Jahr (Hund).
  • Erwachsene Tiere
    Mindestens 3-4x jährlich, bei unkontrolliertem Freilauf monatlich.
  • Trächtige Tiere
    Um den 50. Tag der Trächtigkeit (Hund).
  • Säugende Tiere
    Gleichzeitig mit der ersten Entwurmung der Welpen.

Alternative Kotuntersuchung

Eine Alternative hierzu bietet die Kotuntersuchung.

Dazu wird eine 3-tägige Kotprobe Ihres Tieres angesetzt und mikroskopisch auf Würmer und Wurmeier untersucht.

Bei negativem Ergebnis (keine Würmer und Wurmeier), kann auf eine Entwurmung verzichtet werden.

Schutz vor Ektoparasiten wie Flöhe, Zecken und Mücken

Flöhe
Eine regelmässige Behandlung gegen Flöhe empfiehlt sich das gesamte Jahr über in einem einmonatigem Abstand. Gerade die Tatsache, dass ein Flohbefall erst erkannt wird, wenn bereits sehr viele Floheier vorhanden sind unterstreicht diese häufige Behandlung.

Zecken
Eine Zeckenbehandlung ist im Frühling bis zum Herbst zu empfehlen. Die letzten Jahre haben durch die warmen Winter eine stetige Zunahme dieser Parasiten zur Folge gehabt, was sich in einer deutlich erhöhtem Zeckenbefall wiederspiegelt. Die durch Zecken übertragenen Mittelmeerkrankheiten werden immer häufiger auch in unseren Breiten angetroffen.

Hinzu kommen zeckenbedingte Krankheiten wie Borreliose, die sowohl Tier als auch Mensch betreffen.

Eine konsequent durchgeführte Prophylaxe hilft die Ausbreitung dieser Krankheiten zu verlangsamen.

Tierarztzentrum, Dr. sc. techn., med. vet. Klaus Möhl
Geissbergstrasse 4, 8184 Bachenbülach
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